Die Wirtschaftlichkeit ist nicht gegeben
Der Bundesrechnungshof urteilt
Fehlplanung in Brandenburg!
Von 2020 zu 2022 wurde die installierte Leistung der Windkraftanlagen in Brandenburg um 10,4 % gesteigert. Eine erwartete Steigerung der eingespeisten Energiemenge blieb aus!
Trotz der Installation weiterer Windkraftkapazitäten verringerte sich die Menge der erzeugten und eingespeisten Energie !!!???
Untere Tabelle: Energieportal-Brandenburg Energiesteckbrief 2020-2022
Tabelle Energieportal-Brandenburg
Fazit:
- Windkraftkapazitäten sind mehr als ausreichend vorhanden.
- Der Strom kann nicht genutzt werden.
- Die Volatilität der Energieerzeugung und der parallele Solarausbau wurde in der Planung nicht berücksichtigt.
- Fehlender Netzausbau und Bedarf
- Kontrollmechanismen des Brandenburger Wirtschaftsministeriums greifen nicht (Energiestrategie 2040)
Von 2022 zu 2023 wurde die installierte WKA Leistung nochmals um 5 % erhöht. Angaben zur eingespeisten Strommenge werden auf den Seiten des Energieportals Brandenburg nicht mehr gemacht...
Unsere Forderung:
Wirtschaftliche Nutzung der installierten Windkraftanlagen vor Anlagenneubau sowie Einhaltung der Regelkreise der Energiestrategie 2040 des Landes Brandenburg
Fehlplanung auf Bundesebene!
§ 1 EnWG: ...“Die Stromversorgung muss sicher, bezahlbar und umweltverträglich sein.“
Der Bericht des Bundesrechnungshofs vom 7.3.24 bescheinigt der Bundesregierung, dass die Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende unzureichend sind und deshalb gravierende Risiken für jedes der folgenden energiepolitischen Ziele bergen:
- Verzug beim Ausbau der erneuerbaren Energien
- Verzug beim Ausbau der notwendigen gesicherten, steuerbaren Kraftwerksleistung
- Verzug beim Ausbau der Stromnetze
- Weiterhin problematisch sind die hohen Strompreise und Wissenslücken hinsichtlich der Umweltwirkungen der Transformation.
Seit dem Aussetzen des Monitoringprozesses „Energie der Zukunft“ fehlt der Bundesregierung ein Instrument, um Wechselwirkungen zwischen den energiepolitischen Zielen zu erfassen.
Mit ihrem Vorgehen läuft die Bundesregierung Gefahr, dass mögliche Konflikte zwischen den energiepolitischen Zielen ungelöst bleiben und die Energiewende scheitert.




